Der Handballsport in Grebenstein findet seine ersten
Aktivitäten im Jahr 1926, zuerst im Turnverein DT und später
auch im Sportverein Schwarz-Weiß. Mitte der 30er Jahre schlief das
Interesse etwas ein und kam erst mit Gründung des “TuSpo Grebenstein”
( 20.01.1946 ) wieder richtig auf. Die Abteilungsleiter Willi Rudolph,
Karl Hirdes und Hans-Wilhelm Israel legten die Grundsteine eines erfolgreichen
Abteilungsaufbaus, ermöglichten es Senioren,- u. Schülermannschaften
in Serienspielen um Punkte im Großfeld-Handball zu kämpfen.
Der Hallenhandball steckte da noch in den Kinderschuhen
und kam erst Mitte der 50er – Anfang der 60er Jahre auf. Seit dieser
Zeit gab es in Grebenstein auch erst die Möglichkeiten Hallensportarten
zu betreiben, war man vorher doch auf verschiedene Sportstätten im
Umkreis angewiesen. Der Hallenhandballsport brachte nicht nur veränderte
Spielregeln mit sich, vielmehr bot er auch den Jugendlichen und Frauen
eine neue Art des Mannschaftssports, der dem Großfeldhandball als
eigentlicher Männersportart Paroli bieten konnte und diesen später
auch ganz ablöste. Technik, Taktik und Schnelligkeit prägen
den Hallenhandballsport, der sich nun, Wetter unabhängig, auch zu
einem immer größer werdenden Publikumsmagneten entwickelte.
So war es auch möglich, mit den zahlreichen Jugendmannschaften
den Seniorenmannschaften den nötigen Unterbau für ein gesichertes
Fortbestehen des Handball in Grebenstein zu gewähren. Der Abteilung
Handball ist es durch die gute Vorstandsarbeit und gemeinsames Wirken
mit Trainern/Betreuern/Spielern/Anhängern unter den jeweiligen 1.Vorsitzenden
Lothar Schindewolf, Ewald Nebenführ, Michael Tam und Karl-Klaus Thöne
gelungen, diese Entwicklung bis zum heutigen Tag beizubehalten. Hierbei
ist noch anzumerken, daß alle Positionen im Verein ausschließlich
durch ehrenamtliche Tätigkeiten besetzt wurden und auch noch so besetzt
sind.
Weil das Thema “bezahlter Freizeitsport”
im Grebensteiner Handball bisher und auch in Zukunft keine Rolle spielen
wird, entstanden und entstehen immer wieder echte Mannschaftsverbände
mit Teamzusammenhalt. Diese Freundschaften verfestigen sich in weiteren
Freizeitaktivitäten und beruflichen Werdegängen, auch so manche
“Handball-Ehe” und dementsprechender Nachwuchs spiegeln das
Abteilungsleben wider. Das Vereinsleben findet auch immer wieder neuen
Schwung in außersportlichen Veranstaltungen, wo sich alle aktive/passive
Mitglieder in die Arbeit mit einbringen, sei es auf der 1. Mai-Wanderung,
dem Burgbergfest, der Fahrradrallye, Jux-Rally, Triathlon, Sauertal-Cup,
Vereinsolympiade, Nicolai-Markt, Vieh- u. Jahrmarkt-Festumzug, usw.
Trotz des immer größer werdenden Angebots
im Freizeitsport und beruflich bedingter schrumpfenden “freien Zeit”,
ist die Abteilung Handball auch heute noch in der Lage 13 Mannschaften
am Spielbetrieb teilnehmen zu lassen ! Seit der Saison 1999/2000 ging
man im männl. A-Jugend Bereich und Männer-Senioren Bereich eine
Spielgemeinschaft mit dem Ortnachbarn Hofgeismar ein, nicht zuletzt daher,
um der Region weiterhin attraktiven Handballsport bieten zu können.
Weitere Spielgemeinschaften oder gar eine ges. Spielgemeinschaft aller
Mannschaften kann man sich gut vorstellen, bzw. sind bereits geplant.
Diesen Schritt ging man in Absprache mit Ges.-Vorstand und Mitgliederversammlung
ein, auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist dies eine Vernunfts-Ehe.
Aufgrund des immer komplizierter werdenden Vereinsrechts/Steuerrechts,
kümmert sich seit Gründung, im Jahr 1997, der Handball-Förderverein
Grebenstein e.V. mitunter um einen Großteil der finanziellen Angelegenheiten
der Abteilung.
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