TuSpo Grebenstein – Dynamo Windrad Kassel 2:3 (22:25, 22:25, 25:19, 25:23, 17:25)
Nach der unglücklichen Niederlage bei PSV Kassel haben die Grebensteiner Volleyballer in der Freizeitrunde Kassel eine weitere bittere Niederlage hinnehmen müssen. Gegen Dynamo Windrad Kassel unterlag unser Team nach einer starken Aufholjagd mit 2:3. Die Grebensteiner zeigte dabei eine starke Reaktion nach dem enttäuschenden PSV Spiel. Angeführt von Daniel Lieder und Thomas Jung dominierte sie die Sätze drei und vier deutlich und erzwang den Tiebreak. Dort entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Duell, in dem Dynamo Kassel in den entscheidenden Momenten die besseren Antworten fand und mit diesem Sieg die vierte Meisterschaft in Folge perfekt machte.
Zum Saisonabschluss hatte sich unser Team noch einmal einiges vorgenommen. Auch für die Gäste ging es um viel – zur Titelverteidigung benötigte das Team aus Kassel einem Sieg. Der TuSpo verschlief im ersten Satz etwas den Start und lag direkt mit 1:5 hinten, ehe Daniel Lieder den Lauf der Kasseler durchbrach. Daniel ergriff selbst die Initiative und punktete mit einem zweiten Ball. Mit einem tollen Angriff von Hendrik Braun und einem Block von Thomas Jung glichen die Grebensteiner umgehend wieder aus (5:5). Im Spiel war unser Team aber immer noch nicht. Mit zwei Assen zogen die Gäste direkt wieder auf 6:9 davon. Der TuSpo hatte keinen Zugriff im Block, wackelte in der Annahme und war nicht konsequent genug im Angriff. Und so wuchs der Rückstand auf 9:15. Klaus Schäfer servierte bei seinem Aufschlag ein Ass und wehrte anschließend stark ab, sodass Daniel Lieder im Angriff punkten konnte. Mit einem weiteren Punkt brachte Andrej Jeske die Hausherren wieder auf zwei Punkte heran (14:16). Dynamo spielten fokussiert und druckvoll und erhöhten direkt wieder auf 15:19. Nach drei Fehlern der Gäste – den einzigen im gesamten ersten Satz – war der TuSpo plötzlich wieder auf einen Punkt dran (18:19). Grebenstein blieb zwar bis zum 20:21 auf Schlagdistanz, doch man tat sich weiterhin schwer, während die Kasseler auch noch Glück mit einem Netzroller-Ass hatten. Letztlich nutzte Windrad den zweiten Satzball zum 22:25 und zur verdienten 1:0-Führung.
Im zweiten Durchgang schaltete der TuSpo einen Gang höher. Viktor Lieder und Hendrik Braun servierten stark, zudem stand der Block um Thomas Jung gut. Diesmal waren es die Gäste, die beim 7:2 für den TuSpo bereits früh eine Auszeit nahmen. Thomas Jung packte erneut im Block zu und Andre Jeske punktete aus dem Hinterfeld zur 9:3-Führung. Doch so richtig ließen sich die Gäste nicht abschütteln. Nach einem Ass und einem Annahmefehler waren sie wieder auf drei Punkte dran (12:9). Klaus Schäfer blieb aufmerksam und punktete mit einem Leger zum 14:9, ehe Windrad wieder Glück mit einem Netzroller-Ass hatten (14:11). Daniel Lieder erzielte noch das 17:12, dann schlichen sich ein paar Fehler ein, sodass die Hausherren beim 17:15 zur Unterbrechung des Spielflusses der Gäste eine Auszeit nahmen. Der TuSpo ließ in der Folge jedoch weitere Chancen liegen und so kam die Kasseler auf einen Punkt heran (19:18). Nach einem unglücklichem Blocktouch gelang den Gästen der 22:22-Ausgleich und kurz darauf hatten sie auch Satzball, den sie auch postwendend zum 22:25 und zur 2:0 Satzführung verwandelten.
Der TuSpo hatte nun nichts mehr zu verlieren und stellte das Team um. Außenangreifer Thomas Jung übernahm zusammen mit Eugen Korp die Zuspielposition. Zudem kamen mit Peter Kupsky, Simon Thöne und Janne Brande neuer Angreifer. Der dritte Durchgang begann zunächst ausgeglichen (6:6). Für den TuSpo punktete in dieser Phase vor allem Daniel Lieder und Simon Thöne. Mit zwei Punkten von Janne Brande setzten sich die Grebensteiner erstmals leicht ab (9:6). Eugen Korp passte in der Blocksicherung zweimal gut auf, sodass „Zuspieler“ Thomas Jung zum 11:7 verwandeln konnte. Daniel Lieder war am Netz aufmerksam, dann trat Viktor Lieder beim 12:10 an die Aufschlaglinie und bereitete mit starken Aufschlägen fünf Breaks vor. In dieser Phase war es vor allem Peter Kupsky, der voran ging und im Angriff und Block punktete (18:14). Simon Thöne servierte ein Ass zum 22:17 und anschließend versenkte Eugen Korp seinen Angriff. Daniel Lieder sorgte schließlich im dritten Anlauf für insgesamt acht Satzbälle. Beim ersten landete der TuSpo-Aufschlag noch im Netz und auch den zweiten Satzball konnten die Gäste abwehren. Dann verwandelte Thomas Jung mit einem cleveren Tip zum 25:19 und 1:2 Satzstand.
Nun hatten die Grebensteiner das Momentum für sich. Peter Kupsky verteidigte stark und Daniel Lieder verwandelte zum 6:3. Der TuSpo spielte nun druckvoll und konzentriert und konnte den Vorsprung behaupten (14:11). Janne Brande war im Block nicht zu überwinden und servierte anschließend sogar ein Ass (16:12). Die Kasseler stemmten sich aber mit Macht gegen den drohenden Satzverlust, sodass der TuSpo beim 18:17 seine Auszeit nahm. Der Block stand weiterhin gut und die Angreifer punkteten verlässlich (21:19). Doch in der Schlussphase wurden die Gastgeber etwas nachlässig. Nach einem glücklichem Blocktouch gelang dem TuSpo die 23:22-Führung und kurz darauf hatten Simon Thöne die Chance auf den ersten Satzball, doch sein Angriff landete im Aus. Besser machte es Eugen Korp mit einem gefühlvollen Lob (24:23). Als der anschließende Gästeangriff im Aus landete, hatte der TuSpo den Tiebreak erzwungen.
Man einigte sich auf einen Tiebreak über die volle Distanz, also bis 25 Punkte statt 15 Punkte. Unser Team wollte nun unbedingt den Sieg und kämpfte weiterhin um jeden Ball. Doch auch Dynamo gab alles um die Meisterschaft nicht im letzten Moment zu verspielen (5:6). Daniel Lieder versuchte voranzugehen und punktete zweifach zum 8:7. Es ging hin und her, Viktor Lieder suchte vermehrt Peter Kupsky, doch der scheiterte am Block (10:14). Insgesamt hatten die Angriffe der Gastgeber ihre Effektivität verloren. Zwar stand der eigene Block gut, doch die Kasseler waren an allen Bällen noch dran (13:18). In der Folge scheiterte man öfters am gegnerischen Block, die Dynamos servierten jetzt auch stark, der TuSpo kam im Angriff nicht mehr durch, das Momentum war klar auf die Seite der Gäste gewechselt. Dynamo nutzten seine Chancen nun konsequent und setzten sich mit fünf Punkten in Folge ab (15:23). Nach einem Aufschlagfehler unseres Teams hatten die Kasseler zehn Spielbälle. Die ersten beiden wehrten Peter Kupsky und Simon Thöne noch ab, dann landete der Dynamo Angriff im Grebensteiner Feld zum 3:2-Spielgewinn (17:25).
“Insgesamt können wir mit unserer Leistung heute zufrieden sein. Dynamo war der erwartet starke Gegner und hat sehr gut gespielt und verdient gewonnen. Wir waren im Aufschlag nicht aggressiv genug und haben ihnen dadurch zu viele Möglichkeiten gegeben. Positiv ist, dass wir nach dem 0:2-Rückstand zurückgekommen sind und Charakter gezeigt haben. Wenn wir den nächsten Schritt machen, sollten wir auch solche Spiele zukünftig für uns entscheiden“ so Routinier Johannes Welnder nach dem Spiel.
Es spielten: J. Brande, H. Braun, A. Jeske, T. Jung, E. Korp, P. Kupsky, D. Lider, V. Lieder, K. Schäfer, S. Thöne und J. Kühlborn
Mit dieser Niederlage schließt der TuSpo die Spielrunde auf einen insgesamt enttäuschenden 5. Platz ab, nachdem man im Vorjahr noch die Vizemeisterschaft feiern konnte. Nur zwei Siege in 6 Spielen haben leider nicht zu mehr gereicht, zu schwanken waren die Leistungen in der abgelaufenen Spielzeit.
In der Saison wurden eingesetzt: J. Brande (2), H. Braun (6), E. Eck (1), J. Eichhorn (5). L. Faupel (2), A. Jeske (4), T. Jung (3), S. Katrgadda (2), E. Korp (2), S. Korp (1), P. Kupsky (1), D. Lider(4), V. Lieder (6), K. Schäfer (3), S. Schmacke (4), E. Smolenicki (5), S. Thöne (1), J. Wendner (2) und J. Kühlborn (5)
Gästespiele: E. Beutin
Die Abschlusstabelle der Saison 2025 / 2026:
| Mannschaft | Sp | S | V | Sätze | Ballpunkte | Pkt | |
| 1. | Dynamo Windrad | 6 | 5 | 1 | 17:7 | 548:470 | 15 |
| 2. | FSV Dörnhagen | 6 | 5 | 1 | 16:7 | 542:435 | 14 |
| 3. | TSG Wilhelmshöhe | 6 | 3 | 3 | 13:11 | 535:541 | 10 |
| 4. | PSV GW Kassel | 6 | 2 | 4 | 11:14 | 530:551 | 7 |
| 5. | TuSpo Grebenstein | 6 | 2 | 4 | 9:13 | 494:509 | 7 |
| 6. | TSV Dörnberg | 6 | 2 | 4 | 10:15 | 545:596 | 5 |
| 7. | TSV Oberzwehren | 6 | 2 | 4 | 6:15 | 407:499 | 5 |