Dieser Spieltag war für die männliche C-Jugend der SHG vielleicht das Ende des Tals, durch welches das Team seit einigen Wochen schreiten musste. Immer wieder krankheitsbedingte Ausfälle, schulische und außerschulische Termine, die den Vereinssport ja seit jeher immer ´mal wieder behindern 🙁 Dann noch die üblichen Leistungsschwankungen der Heranwachsenden. All das hat trotz aller Siege in jüngster Vergangenheit nicht zu einer stabilen Performance des ambitionierten Teams beigetragen.

Wesertal kam mit dem Selbstbewusstsein des Tabellenzweiten zum Rückrundenspiel angereist aber die heimischen Jungs waren hellwach und von Beginn an im Spiel. Bereits nach wenigen Minuten war klar, dass es für die favorisierten Gäste kein Spaziergang würde, weil die SHG gut auf die brandgefährliche Rückraumachse der Gäste eingestellt war und im Angriffsspiel eine gute Tiefe erreichte.

So gelang es der SHG in der ersten Halbzeit den Kontakt zu halten und zwischenzeitlich nach einem begeisternden 4:0-Lauf mit zwei Treffern von Diggi in Folge sogar bis zwei Tore auf Distanz zu gehen (7:9 in der 16. Minute -> 11:9 in Minute 21).  Dies machte Mut und den SHG-Schützen war bewusst: Hier geht heute was!

Erfreulich, dass die SHG nicht einbrach und auch einigermaßen diszipliniert blieb, als die HSG sich wieder etwas berappelte und die untypische hohe Fehlerquote herunter schrauben konnte. Sicher waren die technischen Fehlern auf Seiten der HSG mit ein Baustein für den erfolgversprechenden Verlauf der ersten Halbzeit. Zum Glück für die Gäste ließen sie immerhin vor dem Tor so gut wie nichts liegen und trafen zielsicher und meist ohne jede Chance für SHG-Rückhalt Joost. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ging die SHG noch einmal mit einem Tor in Führung und die Teams trennten sich auf Augenhöhe zur Pause

Zwischenstand: 13:12.

Zu Beginn der zweiten Hälfte leisteten sich die Wesertaler einige vorentscheidende Patzer und verfehlten ein ums andre Mal das Ziel. Trotz Überzahl nach 2-Minutenstrafe konnten die Gäste nicht kontern. Die SHG hielt die Gäste gekonnt auf Abstand.

In dieser Phase drehten Diggi und Kjell Jänne-MOM richtig auf und peitschten die SHG voran und Joost, der bis dahin kaum etwas zu halten bekam parierte genau zur richtigen Zeit als es auf die Zielgerade ging vier freie Würfe, was merklich Spuren bei der Gästesieben hinterließ. 

Die HSG versuchte noch einmal auf Schlagdistanz zu kommen, brachte aber die erforderliche Konzentration nicht mehr zusammen und musste sich der heute besseren SHG geschlagen geben. Endstand: 29:22.

Fazit: Unterhaltsames Handballderby mit dem besseren Ende für formstarke SHG.

Es spielten: Joost der Furchtlose (Tor, 8 Paraden). Sean TAIKURI (2 Tore), Kjell Jänne-MOM (15 ups, was war denn da los?!), Diggi Luis (4), Mika ROCKi (3), Ilian LUMIKKO (4), Peitsche (1), DANGER, Skippy, Rakete, der Hexer, Kris Si, Turbo.

Es fehlten: MaxiMax, HENKI und die Krake. 

Fotos: Linus verläd Jänne-MOM klassisch zur Hand, Jänne-MOM taxiert die beste Lösung, Diggi durfte die letzten Minuten auf der Tribüne genießen und Joost hätte gern noch mehr Zugriff auf den Ball gehabt.

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